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letzte Aktualisierung
28.06.2017

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LT-Schneewittchen

19.10.2014 Botterwarttal Marathon

Flach ist anders oder die Schwaben laufen lieber unter sich!
Da reist Schneewittchen aus dem SiebenGebirge zu Mo und Günter nach Stuttgart und man erklärt ihr lediglich, der Bottwarttal-Marathon ist flach. Da gibt es eine Schleife die ist zwar unendlich lang, die nimmt kein Ende, dass muss man aber nicht wissen. Mehr wurde mir nicht verraten. Auf der Homepage des Veranstalters steht ebenfalls, der weithin gehend sehr flache Marathon hat nur auf den letzten 1,2 km einen leichten Anstieg zu verzeichnen. Sollte mich aus der Gebirgslandschaft nicht abschrecken. Was der Veranstalter mit WEIT-HIN- GEHEND meinte wurde mir später klar.
Also, los in die Hitze. Es waren 26 Grad angesagt, macht gefühlte 35 Grad durch die Sonne verstärkt durch mehrere Steigungen eben Höhen und Tiefen. Geschenkt bekommst du wunderbare Landschaftsaussichten auf die wundervolle Umgebung der Weinberge. Wo ein Tal ist, sind eben Berge! Zusammengezählt nur 210 Höhenmeter!
Das Publikum auf der gesamten Strecke trägt dich durch jedes Dorf und nicht mit einem Citymarathon zu vergleichen. Hier steht der Nachbar draußen, mit Wasserschlauch, mit Sekt von Privat, der alte Mann mit einem Mega Drehrassel aus Holz (1 Meter hoch- hier genutzt zur Karnevalszeit) im Garten oder am Straßenrand - die Omas können das nicht mehr halten, so schwer sieht es aus-. In den einzelnen Dörfern der Verpflegungsständen war quasi der Teufel los unglaublich, wie schön laut die sein können-.
Der Marathon beginnt immer um die 30 Kilometer, also Leute verbündet euch. Ich fand oder die beiden fanden mich auf der Strecke mit einem gelben Ballon im Schlepptau als Pacemaker Bernhard und im Anhang Jochen. Ich erfuhr hier fürsorgliche Männer mit Kohlehydrate, Wasser und Apfelsaft. Dafür rettete ich eben als Frau mit Salztabletten für Schmerzen in den Beinen. Mir als Lady Schneewittchen aus dem Siebengebirge versicherte man mir für die folgende Strecke keine Steigungen mehr, was niemals eintrat. Ich war ganz verwundert, dass dieser Marathon hier schon zum 11ten Mal stattfand. Ein Geheimtipp, so erfuhr ich die Schwaben laufen lieber unter sich! (Haha)
Geschwind, ab ins Ziel – mit Anstieg um die 500 Meter- machte es jeder auf seine Weise. Der Pacemaker Bernhard war genau in 4:45 im Ziel. Ich folgte mit 6 Minuten Verspätung und dann kam Jochen überglücklich und finishte seinen zweiten Marathon mit 4:57:58!
Eine Reise wert, hier fühlst du und spürst du den Marathon und vergesse nicht, 42 Kilometer sind weit€“ ein tolles Stück Strecke was man schafft. Bei Kilometer 41 liest du denn Spruch, wenn Marathon einfach wäre, hieße es Fußball. Die Schwaben sind klug!

Patricia Marschall 4:51:13 Gesamtwertung Frauen Platz 35 AK W 40 Platz 7

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