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letzte Aktualisierung
28.06.2017

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LT-Schneewittchen

Laufbericht Halbmarathon Rund um den Donatussee am 11.03.2012 

Hallo liebe Leute,

nach dem Motto \"Es muß nicht immer Marathon sein\" zog es mich letzten Sonntag nach Erftstadt-Liblar, an meinen alten Wohnort. Da meine linke Fußsohle gerade bei den langen Einheiten immer noch etwas Probleme bereitet, kommt es mir nun darauf an, etwas für meine Grundschnelligkeit und Tempoausdauer zu tun. Da passte doch der Halbmarathon ganz gut, eine Zielzeit zwischen 2:15 und 2:25 war zu der Zeit realistisch.

Also fuhr ich morgens zum Gelände der freien Waldorfschule, wo sich die Startnummernausgabe und der Start-/Zielbereich befand. In der Turnhalle fand man liebevoll zubereitete Verpflegung zu zivilen Preisen vor. Hier war sogar eine kleine Laufmesse aufgebaut, nicht schlecht, ich hatte leider nicht genug Geld dabei, sonst hätte ich mir bestimmt ein Paar Laufschuhe gekauft, hihi.

Um 10.45 Uhr wurden wir Halbmarathonis dann auf den anspruchsvollen welligen durch den schönen Villewald führenden Kurs losgelassen. Es ging über den Donatusparkplatz zunächst vorbei am Zwillingsee, dann passierte man den Donatussee, bevor wir eine lange Hochgeschwindigkeitsgerade genießen konnten. Mann, es lief supergut bei mir, meine Pace lag kurzfristig bei 5.20. Nun führte uns der Weg auf der rechten Seite vom Ober-, Mittel- und Untersee vorbei. Da war auch schon der Franziskussee und die erste Getränkestation zu sehen. Gestärkt erwartete uns sehnsüchtig ein kurzer knackiger Anstieg bezwungen zu werden, oben angekommen befand sich der Wendepunkt. Es ging nun auf der anderen Seite der Seenplatte zurück Richtung Bahnhof Liblar zum Donatusparkplatz, wo sich die zweite Getränkestation befand. Nein, liebe Leser und Leserinnen, hier war noch nicht das Ziel, sondern die Hälfte der Strecke erobert, was mir ein Helfer mit den Worten bestätigte: \" Du läufst ja den Halbmarathon, du musst noch eine Runde !\" Meine Uhr zeigte mir, dass ich eine Stunde und acht Minuten unterwegs war, besser als erwartet. Ich war gut drauf, an schwächeln nicht zu denken, meine Füße trugen mich nun im 6.30-Schnitt voran, in der Lage, einige Läufer zu überholen. Unmittelbar vor dem Donatusparkplatz ertönte zu meinem Erstaunen eine Glocke. Ja, dies war das Signal für den letzten Kilometer. Nun hielt mich nichts mehr. In einem Schlußspurt flog ich sozusagen über die Ziellinie, meine Uhr zeigte eine Nettozeit von 2:17.32 an, persönliche Bestzeit.

Super, ich bin zufrieden. Es war eine gut organisierte Veranstaltung und endlich das erste Finish in 2012.

Euer Bernd