2015-Medoc 4

letzte Aktualisierung
28.06.2017

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LT-Schneewittchen

Alfter Halbmarathon

Nach Bonn kütt bei mir noch als Zusatz Halbmarathon Alfter. Bis Kilometer 18 lief ich in Bonn stabil, und dann verlor ich an Energie. Schuld war die zu langsame Musik auf meinem MP3 Player und wer stellt auch für meinen Genuss noch mal hier einen Verpflegungstand – auf den letzten Kilometern -hin? So beschloss ich in Alfter nun mit Techno zu laufen. Für meinen kleinen Smart gab`s keinen Parkplatz mehr, in der Regel traue ich mich dann in keine andere Lücke rein und finde immer ganz weit weg einen Parkplatz. So spazierte ich gemütlich zur Turnhalle, dort bekam man die Kennzeichen zum laufen. Dann (puh beinahe hatte ich das Vergessen) muss man noch mal zwei Kilometer zum Start laufen. Mit Pistolenschuss dann der Knall und ich freute mich auf Waldwege, die Blumen am Rand, die tolle Luft, die Steigungen (die habe ich ja jetzt besser drauf) und einfach die Lust auf die 21 Kilometer. Bis Kilometer 10 fand ich mich flott mit 1:03, Verpflegungsstände alle 5 Kilometer machten mich zufrieden und mal schauen wie ich die nächsten Kilometer so schaffe. Dann der Gedanke, die Strecken sind so schief. Hm, mit abgelaufenen hohen Schuhen laufe ich nicht? Aber, wieso zwickt und schmerzt es im Fuß und dann im Bein? Jaul, bei Kilometer 15 der Versuch, ob es im gehen geht. Das war ja noch schlimmer, wie zu laufen. Toll, da hängst du im Kottenforst und das ohne Besenwagen. Was nun, Mantras sprechen, sich selbst Motivieren und das so das es nicht auffällt damit ich nicht zum Schluss in den Rheinischen Kliniken in Bonn lande. Also, weiter so wie Pepo der Straßenfeger von MOMO. Qualvoll erlief ich weitere Ärgernisse noch auf den weiteren Kilometer. Spitze Steine, kleine Schlaglöcher, Stöcke zum überspringen und dann noch Eventfotografie. Kein Lächeln war mir möglich, wer jetzt sadistisch veranlagt ist kann sich schmerzverzerrte Bilder anschauen. Lange suchen muss man da ja nicht, ich lief nur noch im 8 min Schnitt. Zum Schluss den Berg hinab, da freut man sich ja sonst – mir wurden die Beine weg gezogen -, denn ich überbrückte mein Weiterkommen mit dem anderen Bein. Am Ziel angekommen zeigte meine Uhr eine andere Zeit wie angegeben in der Ergebnissliste. Das war mir wichtig, denn ich war trotz alledem 3 Minuten schneller als in Bonn. Na wenigstens hat eine Frau den Halbmarathon exklusiv von LT Siebengebirge gewonnen! Leider, weiß ich noch nicht den Namen von ihr. Nach der netten Unterhaltung mit ihr, ergatterte ich noch ein Stück Kuchen – den schlimmsten Kaffee der Welt- und holte mir noch eine Rehamassage. Der Masseur der mir weitere Schmerzen zufügte, meinte nur tja das ist der Muskel Fussanheber und drückte mir in den verhärteten Muskel. Verabschiedete sich mit, müssen sie weiter massieren und bitte wärmen dann geht es wieder. So humpelte ich zu meinem Weitweg geparktem Auto und stand zu Hause noch für Maurice Geburtstagsparty zur Verfügung. Heute Morgen, nun mehr Schmerzen im anderen Bein und mit Schüßlersalze und Tape No. 56 regeneriere ich mich. Sport ist Mord, na da ist zumindest nach diesem Lauf was dran. Bis bald auf der Strecke, lieben Gruß Patricia.